Was bildet die rechtliche Grundlage?

Rechtsgrundlage für die anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag, die Förderung von Modellvorhaben und Initiativen des Ehrenamtes und der Selbsthilfe bildet die „Verordnung der Sächsischen Staatsregierung zur Anerkennung und Förderung von Betreuungs- und Entlastungsangeboten“ vom 16.12.2015.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Der Freistaat Sachsen fördert den Auf- und Ausbau von anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag (niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangeboten), von Modellvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und -strukturen sowie von Initiativen des Ehrenamtes und der Selbsthilfe.

Die Zuwendung des Freistaates Sachsen erfolgt dann als Fehlbedarfsfinanzierung. Voraussetzung für eine Zuwendung ist eine Finanzierungsbeteiligung von 5 % des Fehlbedarfs durch die Kreisfreien Städte und Landkreise (gilt nicht für Modellvorhaben). Der Zuschuss des Landes und der Kreisfreien Städte und der Landkreise beträgt maximal 50 % des Fehlbedarfs. Die restlichen 50 % bezuschussen die Pflegekassen. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. 

Wer ist für die Bewilligung zuständig?

Zuständige Bewilligungsbehörde ist der Kommunale Sozialverband Sachsens (KSV).

Anerkannte Angebote zur Unterstützung durchlaufen das Verfahren der Anerkennung. Eine Förderung ist hier ebenfalls möglich. 
Modellvorhaben und Initiativen zur Selbsthilfe und des Ehrenamtes können gefördert werden. 

 

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Informationen zur
Anerkennung von anerkannten Angeboten
zur Unterstützung im Alltag
Informationen zur Förderung